Vereinssatzung SV Georgsheil

 

§ 1

Der am 15.04.1966 gegründete Verein hat den Namen „ Sportverein Georgsheil “. Er

hat seinen Sitz in der Gemeinde Südbrookmerland. Er ist unter Nr. 233 in das

Register des Amtsgerichtes eingetragen. Das Vereinsjahr läuft vom 1. Januar bis 31.

Dezember. Die Farben des Vereins sind schwarz - weiß.

 

§ 2

Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Fußball-, Leichtathletik-, Tennis-,

Volleyball- und Turnsports sowie weiterer im Verein angebotener Sportarten. Er wird

insbesondere erfüllt durch - Abhaltung von geordneten Turn-, Sport- und

Spielübungen. - Durchführung von Vorträgen, Kursen und Sportveranstaltungen. -

Ausbildung und Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleitern/innen. Der

Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des

Abschnitts „ Steuerbegünstigte Zwecke “ der Abgabenverordnung, und zwar durch

die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports.

 

§ 3

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke

verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer

Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des

Vereins. Er darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd

sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der

Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

§ 4

Verbleiben nach Deckung der laufenden Ausgaben noch Überschüsse, so werden

sie zur Ansammlung eines Zweckvermögens verwendet. Die Ansammlung des

Zweckvermögens ist erforderlich, um für die Zwecke des Vereins notwendige

Baulichkeiten zu schaffen bzw. die vorhandene Spielanlage zu verbessern.

 

§ 5

Der Verein gehört dem Niedersächsischen Fußballverband e.V. und weiteren

Verbänden als Mitglied an und ist den Satzungen dieser Verbände unterworfen.

 

§ 6

Mitglied des Vereins kann jeder Mann und jeder Frau werden. Der Verein besteht

aus ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern. Als

ordentliches Mitglied gelten Erwachsene, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Zur Vereinsjugend zählen alle Mitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.

Personen, die sich um die Sache des Sports oder den Verein verdient gemacht

haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Jahreshauptversammlung

unter Zustimmung von zwei Dritteln der erschienenen stimmberechtigten Mitgliedern

zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitglieder haben das Recht

ordentlicher Mitglieder, sind aber von der Beitragspflicht befreit.

 

§ 7

Jede Person, im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte, kann Mitglied werden. Der

Antrag auf Aufnahme als Mitglied ist unter Angabe von Name und Vornamen, Beruf,

Alter und Wohnung schriftlich einzureichen. Bei Minderjährigen ist die Unterschrift

des gesetzlichen Vertreters als Zustimmung hierzu abzugeben. Über die Aufnahme

entscheidet der Vorstand. Er ist nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe einer

evtl. Ablehnung anzugeben. Mit der Anmeldung unterwirft sich jedes Mitglied den

Bestimmungen dieser Satzung.

 

§ 8

Die ordentlichen Mitglieder haben alle Rechte und Pflichten, die sich aus der Satzung

und der Zweckbestimmung des Vereins ergeben, insbesondere auch das aktive und

passive Wahlrecht. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung jeglichen Betrages befreit.

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern

sowie Beschlüsse der Vereinsorgane zu befolgen.

 

§ 9

Der Mitgliedsbeitrag ist im Voraus zu entrichten und kann vierteljährlich oder jährlich

bezahlt werden. Die Mitgliederbeiträge setzt die Jahreshauptversammlung fest. Der

Vorstand kann auf Antrag Betragserleichterung gewähren.

 

§ 10

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, freiwilligen Austritt und durch Ausschluss aus

dem Verein. Verpflichtungen dem Verein gegenüber sind bis zum Ablauf des

laufenden Kalendervierteljahres zu erfüllen. Die Austrittserklärung ist schriftlich an

den Vorstand zu richten. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalendervierteljahres

unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen zulässig. Ein Mitglied kann nach

vorheriger Anhörung von dem Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden: 1.

wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen und Nichtbefolgung von

Anordnungen der Vereinsleitung, 2. wegen Nichtzahlung von sechs

Monatsbeiträgen, trotz Aufforderung, 3. wegen eines schweren Verstoßes gegen die

Interessen des Vereins und unsportlichen Verhaltens, 4. wegen unehrenhafter

Handlungen. Mit dem Ausscheiden eines Mitgliedes erlöschen sämtliche durch die

Mitgliedschaft erworbenen Anrechte an den Verein, dagegen bleibt das Mitglied für

alle Verpflichtungen haftbar.

 

§ 11

Jugendliche Mitglieder haben in der Jahreshauptversammlung und bei Wahlen des

Vereins bis zum vollendeten 18. Lebensjahr kein Stimmrecht. Bei der Wahl des

Jugendleiters haben jugendliche Mitglieder des Vereins volles Stimmrecht.

 

§ 12

Oberstes Organ des Vereins ist die Jahreshauptversammlung. Der Vorstand besteht

aus dem ersten, dem zweiten und dritten Vorsitzenden sowie aus dem Kassenwart

und Schriftführer. Der Vorstand wird von der Hauptversammlung auf die Dauer von 2

Jahren durch einfache Stimmenmehrheit gewählt. In ungeraden Jahren werden der

1.und 3.Vorsitzende sowie der Schriftführer gewählt. In geraden Jahren werden der

2. Vorsitzende, der Kassenwart sowie die Rechnungsprüfer und der Ältestenrat

gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied oder Rechnungsprüfer während des

Geschäftsjahres aus irgendwelchen Gründen aus, so kann der Vorstand bis zur

nächsten Jahreshauptversammlung einen Ersatzmann bestimmen. Der erste und

zweite Vorsitzende sind jeder für sich allein vertretungsberechtigt. Der Vorstand kann

für die Wahrnehmung der Vereinsinteressen vor Gericht einen geeigneten Vertreter

beauftragen. Der Vorstandschaft obliegt die Vereinsleitung und die Erledigung

sämtlicher Vereinsgeschäfte im Benehmen mit den ständigen Ausschüssen. Der

Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit

entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Über den Ausschluss von Mitgliedern

entscheidet der Vorstand mit Mehrheitsbeschluss, ebenso über

Einzelanschaffungen, die den Betrag von 500 Euro überschreiten. Bei

Einzelanschaffungen bis 500 Euro entscheidet der 1. Vorsitzende mit dem

Kassenwart gemeinsam.

 

§ 13

Die Jahreshauptversammlung findet alljährlich im 2. Quartal des Geschäftsjahres

statt. Die Einberufung muss mindestens 14 Tage vor dem Stattfinden durch

öffentliche Bekanntmachung in der Tageszeitung erfolgen. Die Tagesordnung ist

ebenfalls mindestens 14 Tage vor Durchführung der Versammlung durch Aushang

im Vereinskasten bekannt zu machen. Folgende Punkte unterliegen der

Beschlussfassung durch die Jahreshauptversammlung:

1. Genehmigung der Bilanz und der Jahresrechnung,

2. Wahl des Vorstandes, des Ältestenrates und der Rechnungsprüfer,

3. Satzungsänderungen mit Ausnahme des § 3,

4. Festsetzung der Mitgliederbeiträge,

5. Angelegenheiten, die vom Vorstand zur Beratung gestellt werden,

6. Anträge ordentlicher Mitglieder,

7. Auflösung des Vereins.

 

§ 14

Anträge ordentlicher Mitglieder an die Jahreshauptversammlung müssen mindestens

14 Tage vor dem Stattfinden schriftlich an den Vorstand eingereicht werden.

 

§ 15

Jedes in der Jahreshauptversammlung anwesende ordentliche Mitglied und jedes

Ehrenmitglied hat eine Stimme. Stimmrechtsübertragungen sind unzulässig. Alle

Beschlüsse der Versammlungen werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst,

soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt. Die Leitung der Versammlung obliegt

dem 1. Vorsitzenden; er entscheidet bei Stimmengleichheit. Über die Verhandlungen

und Beschlüsse der Mitgliederversammlungen ist ein Bericht aufzunehmen, der von

dem die Versammlung leitenden Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.

 

§ 16

Vorstandssitzungen finden nach Bedarf statt. Die Tagesordnung darf keine Punkte

umfassen, die der Jahreshauptversammlung vorbehalten sind.

 

§ 17

Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vorstand im Bedarfsfalle

einberufen; er muss es tun, wenn ein Fünftel der ordentlichen Mitglieder einen

entsprechenden Antrag stellen. Die Einberufung muss mindestens 14 Tage vor dem

Stattfinden durch öffentliche Bekanntmachung in der Tageszeitung erfolgen. Die

Tagesordnung ist ebenfalls mindestens 14 Tage vor Durchführung der Versammlung

durch Aushang im Vereinskasten bekannt zu machen.

 

§ 18

Soweit es die zweckvolle Durchführung der Vereinsaufgaben erfordert, werden

Ausschüsse gebildet, die in ihrer personellen Zusammensetzung von der

Jahreshauptversammlung zu wählen sind. Die Ausschüsse sind in ihrem

Aufgabenbereich selbständig, unterstehen jedoch der Weisungsbefugnis des

Vorstandes. Für Abteilungen ohne technischen Ausschuss ist der Vorstand

zuständig, der auch ermächtigt ist, für Sonderaufgaben besondere Ausschüsse zu

bestimmen.

 

§ 19

Wegen Verstoßes gegen die Bestimmungen der Satzung ist der Vorstand berechtigt,

folgende Strafen gegen Mitglieder zu verhängen:

1. Verweis

2. Geldstrafe bis zu 50 Euro

3. Disqualifikation bis zu einem Jahr,

4. ein zeitlich unbegrenztes Verbot des Betretens und der Benutzung der

Sportanlagen,

5. Ausschluss aus dem Verein. Der Bescheid ist mit eingeschriebenem Brief

zuzustellen.

 

§ 20

Der Ältestenrat besteht aus mindestens zwei Mitgliedern. Er wird von der

Jahreshauptversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt und ist zuständig

als Berufungsinstanz gemäß § 10.

 

§ 21

Die von der Jahreshauptversammlung auf zwei Jahre zu wählenden zwei

Rechnungsprüfer, die einmalige Wiederwahl für zwei Jahre ist möglich, haben das

Recht zur jederzeitigen Kontrolle. Daneben haben sie die Pflicht, die Kasse mit allen

ihren Unterlagen einmal jährlich zu prüfen und über das Ergebnis ihrer Prüfung dem

Vorstand und der Jahreshauptversammlung schriftlich zu berichten. Bei den

Prüfungen ist ihnen das gesamte Rechnungsmaterial vorzulegen

 

§ 22

Der Verein haftet den Mitgliedern gegenüber nicht für die aus dem Spielbetrieb

entstandenen Gefahren für Sachverluste.

 

§ 23

Sinkt die Mitgliederzahl unter 12 Personen herab oder ist der Verein außerstande,

seinen Zweck zu erfüllen, so können die Mitglieder die Auflösung des Vereins

beschließen. Die Auflösung kann nur in einer ordentlichen Mitgliederversammlung

mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

Zu dieser Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von einem Monat schriftlich

einzuladen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke

fällt das bestehende Vermögen an die politische Gemeinde Südbrookmerland, die es

unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke verwenden

muss.